 Bérenger Saunière

François-Bérenger,
geboren am 11. April 1852 in Montazels.
Aeltester von 7 Geschwistern,
3 Brüder (Alfred, Martial, Joseph) und 3 Schwestern (Mathilde, ???, ???). Sohn von
Marguerite und Joseph Saunière genannt "Cubié", Bürgermeister von Montazels,
Leiter eines Mühlenbetriebs und Verwalter des Sclosses des Marquis de Cazermajou und
danach des Monsieur de Bourzès. Seine 3 Söhne haben studiert. Alfred wurde Priester,
Joseph starb mit 25 während seinem Medizinstudium. Bérenger ist ein respektloser,
unabhängiger, fundamentalistischer, rebellischer, athletischer junger Mann. Seine
Schuljahre verbringt er in der Schule St Louis in Limoux. Er tritt dem grossen Seminar von
Carcassonne im Jahre 1874 bei. Er wird im Juni 1879 zum Priester geweiht, ist von 1879 bis
1882 Vikar in Alet, , Dekan von Clat (282 Einwohner) von 1882 bis 1885. Er ist
Professor am Seminar von Narbonne, wird aber wegen Disziplinarvorfällen mit seinen
Vorgesetzten am 1.Juni 1885 zurückgestuft und nach Rennes le Château (298 Einwohner)
versetzt. Er ist offen anti-republikanisch und wird von der Prefäktur verpflichtet seine
Gemeinde von Dezember 1885 bis Juli 1886 zu verlassen und wieder am Seminar zu lehren.
Unter dem Druck der Stadtverwaltung widerruft der Präfekt seine Entscheidung. Im Mai 1890
bekommt er, ausser Rennes, auch noch Antugnac als Pfarrei zugewiesen, wo er jeden Sonntag
eine Messe hält. Mit ungefähr 50 hat er ein Glasauge bekommen. Er spielte viel Lotto
("Lotto des Künstleraltersheimes...)
Sein Verhältnis mit Marie
Dénarnaud ist sehr vieldeutig. Er wohnt mit der Familie Dénarnaud im Pfarrhaus. Jedoch
verstand er sich sehr schlecht mit Maries Mutter, was ihn veranlasste in dem Gebäude zu
wohnen, welches er neben dem Friedhof bauen liess. In seinem Tagebuch kann man
lesen:
19/04/1892 - Rückkehr aus Carcassonne - Drama am Abend - Marie geht zu sich nach Hause
(ins Pfarrhaus)
22/04/1892 - Schönes Wetter - Marie bringt mir noch immer Essen.

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