Die Geschichte
Das Anwesen des
Pfarrers Saunière

Im Jahre 1900 kauft er 6
Grundstücke im Namen von Marie Dénarnaud und beginnt seine "Anwesen" zu bauen.
Architekt : Tiburce Caminade, Bauunternehmer: Elie Bot und 17, von Saunière verpflegte,
Arbeiter. Die Steine werden in Saint Sauveur bearbeitet und auf dem Rücken von Eseln nach
Rennes gebracht. Der Bau der Villa Bethanien begann zu erst, sie sollte nach seinem Tod zu
einem Altersheim für Pfarrer der Diozäse werden.
| Im Innern baut er unter der Veranda eine
private Kapelle. |

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| Der Garten ist voll mit exotischen Bäumen
und Tieren: 2 Hunde (Faust und Pomponnet), 2 Affen (Capri und Mora), Pfaue, Kakadus und
exotische Fische... |

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Eine Zisterne lieferte
das Wasser für einen Springbrunnen. Eine Promenade bot eine aussergewöhnliche Aussicht
über die Region.

Panorama


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Er baut auch einen Orangenhain und einen
neugotischen Turm für seine Sammlung von 10 000 Postkarten und 100 000 Briefmarken : der
Magdalenen-Turm mit seinen 22 Zinnen.

Die Gesamtzeit der Arbeiten beträgt 8
Jahre. Zahlreiche künstlerische und politische Berühmtheiten der Zeit sollen vom Abbé
empfangen worden sein (den Staatssekretär für die Schönen Künste, Henri Charles
Etienne Dujardin-Beaumetz, Freimaurer, Mitglied der Loge "La Clémente
Amitié").

Man erzählt er habe Besuch von
Jean-Stéphane de Habsbourg bekommen, der sich den Dorfbewohnern als "Monsieur
Guillaume" vorstellte. Dieser soll auch die Suche des Abbés finanziert haben...Er
lebte im Prunk, unterhielt Korrespondenz mit vielen Persönlichkeiten und Banken und
erhält wichtige Vollmachten.Er ist mit der Bank Petitjean in Paris verbunden, hat ein
Konto bei der Banque du Languedoc et du Roussillon in Perpignan, bei der Banque Pommier et
Pavie in Toulouse. Gérard de Sède bestätigt, dass er ein Konto in Budapest hatte (er
selber habe das Konto 1971 gesehen, obwohl zu der Zeit die Bank schon nicht mehr
existierte...).
Jedoch fängt der Lebenstil des
Saunière an das Bistum zu beunruhigen nachdem sie zahlreiche Klagen von
"Kollegen" das Abbés bekommen haben. Monseigneur de Beauséjour, Bischof von
Carcassonne, entscheidet ihn nach Coustouges zu versetzen. Saunière lehnt diese
Versetzung ab und zieht es vor zurückzutreten. Ein neuer Priester wird am 2. Juli 1909
ernannt, der Abbé Marty, welcher am 4. Juli seine Arbeit beginnt. (Er wird 1912 nach
Rivel versetzt). Die Dorfbewohner strömen in die private Kapelle des Abbé Saunière,in
welcher er weiter seine Messen liest.
Am 17 Januar 1917 erleidet er
einen Herzinfarkt im Eingang des Magdala-Turms und lässt den Abbé Rivière, Pfarrer in
Couiza rufen.Die Beichte dauert lange. Als Rivière wieder rauskommt, ist er
leichenblass...Saunière erhält die Letzte Oelung erst 2 Tage nach seinem Tod...Er starb
am 22 Januar 1917 an einer Gehirnblutung.
(Notiz : Einige Leute haben eine mysteriöses
Ritual in der Tatsache gesehen, dass die Dorfbewohner Trodeln von der Decke die den
Leichnam bedeckte, abrissen. Es ist ein simples Zeichen von Respekt und eine alte
okkzitanische Tradition).
Er stirbt und liess eine Reihe von
Projekten hinter sich: der Kauf eines Autos, Teeren der Strasse, Bau eines zweiten Turmes,
Bau einer Kapelle auf dem Friedhof, Wiederaufbau des Schutzwehres von Rennes.
Man erzählt er habe die Summe von 659 413
F ausgegeben.(aktuelle 23 079 455 F, ca 6.9 Mio DM ).
Beim Oeffnen seines Testaments
stellte man fest, dass ihm nichts gehörte und dass alle Immobilien auf den Namen Marie
Dénarnaud liefen. Celle-ci wird alleine leben, bis Noël Corbu ihr die Immobilien in
Leibesrente abkäuft. Die gegenseitige Zuneigung zwischen der Familie Corbu und Marie
Dénarnaud veranlasst diese Noël am 22/07/1946 zu ihrem Alleinerben zu machen.Nach
ihrem Tod wandelt Mr Corbu die Villa Bethanien in ein Restaurant, welches die Geschichte
des Abbé erzählt, um. Er speichert diese Geschichte sogar auf Tonband und spielt sie den Gästen
seines Restaurants vor.Er erzählt Tatsachen, lässt aber auch seine Vorstellungskraft
spielen...

Reporter des Zeitung La
Dépêche du Midi hören von dieser Geschichte. Das Geheimnis von Rennes le Château
nimmt seinen Lauf...Die Geschäfte jedoch laufen nicht sehr gut und Mr Corbu findet 1968
bei einem Autounfall den Tod.
Das Anwesen wird von einem Okkultisten aus Lyon, Henri Buthion, aufgekauft der dort
reichlich...pittoreske Mini-Konferenzen hält. Der aktuelle Besitzer ist eine
Gesellschaft, welche erneut ein Restaurant eröffnet hat und Konferenzen zu vielfältigen
Themen organisiert.
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